Versicherte ab 35 Jahren haben künftig einmalig den Anspruch, sich auf die Viruserkrankungen Hepatitis B und Hepatitis C als Bestandteil des sogenannten Check-ups 35 (Gesundheitsuntersuchung) testen zu lassen.

Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seiner Plenumssitzung entschieden. Damit sollen unentdeckte, weil zunächst symptomlos oder schleichend verlaufende Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) oder Hepatitis-C-Virus (HCV) erkannt werden. Eine aktive Infektion kann mit einer antiviralen Therapie behandelt werden. Vor dem Screening auf Hepatitis B soll der Impfstatus geklärt werden. Bei einer erfolgten HBV-Impfung ist ein Screening auf Hepatitis B nicht notwendig. Für Hepatitis C existiert bislang keine Schutzimpfung.


Quelle:
Gemeinsamer Bundesausschuss